Mandat

Für die Tätigkeit des Anwalts ist es erforderlich, dass Sie eine Vollmacht erteilen - denn der Anwalt muss sich im Rechtsverkehr legitimieren und nachweisen, dass er Sie vertreten darf.

Der Auftag ist damit konkret bestimmt und der Rahmen der Tätigkeit abgestimmt.
Wollen Sie sich weitergehend, umfassender oder noch in einer anderen Angelegenheit vertreten lassen, müssen Sie ausdrücklich dazu einen weiteren Auftrag erteilen.
Der Anwalt vertritt Sie nicht in einer Angelegenheit, die sich bei Gelegenheit des erteilten Auftrags ergibt, wenn Sie ihn nicht ausdrücklich bevollmächtigen.

Der Anwalt bearbeitet den Auftrag und informiert Sie über den wesentlichen Gang der Angelegenheit.
Bitte beachten Sie:
Die Beibringung der erforderlichen, für die Bearbeitung des Mandats notwendigen Informationen ist Aufgabe des Mandanten.
Gern ist der Anwalt auch bereit, bestimmte Informationen zu beschaffen - das ist in der regel jedoch mit weiteren Aufwendgungen des Anwalts und daher mit zusätzlcihen gebühtren verbunden.

Werden Sie aufgefordert, dem Anwalt in einer bestimmten Frist Dokumente oder Informationen zur Verfügung zu stellen, sollten Sie dies in der Ihnen gesetzten Frist erledigen.
Dem Anwalt werden seitens des Gerichts oder des Prozessgegners häufig Termine gesetzt, die unbedingt einzuhalten sind.
Bei Versäumen derartiger Fristen muss mit dem Verlust der eigenen Ansprüche oder dem Unterliegen im Prozess gerechnet werden - allein weil die Fristen nicht eingehalten wurden.
Bitte beachten Sie auch, dass der Anwalt die von Ihnen eingehenden und erbetenen Informationen zur Kenntnis nehmen und bearbeiten muss.
In aller Regel sind dann auch Schriftstücke zu fertigen, die zunächst diktiert, dann geschrieben und ggf. überarbeitet und korrigiert werden müssen.
Dies alles nimmt mehrere Tage in Anspruch.